Aktuelles

Der logische Weg

Es tut sich was in der ABC-coron GmbH, seit Januar ist die Zusammenarbeit mit der TIGRES GmbH noch weiter gewachsen, ABC-coron GmbH steigt in die TIGRES GmbH ein.

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Umbau und Modernisierung

Wir danken allen Kunden für ihr Verständnis, falls es zu Lieferverzögerungen gekommen sein sollte und freuen uns, unsere Produktion jetzt noch effizienter gestalten zu können.

Haftungsprobleme lösen

Ein Haftungsproblem kann verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen ist eine zu hohe Oberflächenspannung des Materials verantwortlich.

Ein Haftungsproblem entsteht z.B. bei dem Versuch, unbehandelte Kunststoffe mit einander zu verkleben. Der aus langen Polymerketten aufgebaute Werkstoff ist auf Grund seiner physikalischen Struktur unpolar. Nutzt man nun Klebstoffe, welche ihrerseits diese physikalische Barriere überwinden können, riskiert man eine starke Veränderung der Werkstoffoberfläche mit Nachteilen bezüglich Optik und Haptik des Werkstoffes. Will man das Haftungsproblem ohne Abstriche bei der Qualität des Werkstoffes beheben, muss die Adhäsion gesteigert werden.

Adhäsion auf Basis Ober- und Grenzflächentheorie

Für flüssige Stoffe ist es energetisch günstig, eine Tropfenform auszubilden, um so die Oberfläche möglichst zu reduzieren. Die daraus resultierende Oberflächenspannung ist dafür verantwortlich, dass z.B. Farben und Lacke auf unpolaren Oberflächen nicht benetzend wirken, sondern abperlen und ein Haftungsproblem entsteht. Es gestaltet sich also schwierig zwei unpolare Oberflächen mit einer dritten Komponente zu verkleben oder mit Farben zu benetzen.

haftungsproblem_tropfen_oberflaeche

Ermittlung der Oberflächenspannung

Um die Oberflächenspannung zu messen und damit das Haftungproblem zu identifizieren gibt es spezielle Prüftinten. An Hand der Benetzung lässt sich der Werkstoff klassifizieren und der Vorbehandlungsprozess planen.